Der Windpark Global Tech I wird aus Hamburg geleitet

Die Global Tech I Offshore Wind GmbH betreibt den 400 Megawatt Nordsee-Windpark Global Tech I, dessen Geschäfte und Kraftwerksbetrieb aus Hamburg geleitet werden.

Am Unternehmenssitz in der Hamburger HafenCity befindet sich neben dem Management sowie kaufmännischen und technischen Fachbereichen, der Betriebsleitstand, der für die allgemeine Betriebsüberwachung des Windparks, die Netzbetriebsführung und die Seeraum- und Wetterbeobachtung verantwortlich ist. Von hiererfolgt die Kommunikation mit den Direktvermarktern und dem Übertragungsnetzbetreiber. 

Rund 100 Personen arbeiten für die Global Tech I Offshore Wind GmbH, wobei das Offshore-Team aus etwa 30 Personen besteht. Starke Partner sind in die Service- und Instandhaltungsprozesse eingebunden.

Das Management

Dr. David Baureis und Dr. Martin Brölsch sind als Doppelspitze in der Geschäftsführung der Global Tech I Offshore Wind GmbH tätig, und für die Geschäfte und den Betrieb des 400 Megawatt-Kraftwerks verantwortlich.

Dr. David Baureis

Geschäftsführer

Dr. Martin Brölsch

Geschäftsführer

Die Anteilseigner

Hinter Global Tech I stehen starke Unternehmen, die sich für den Ausbau erneuerbarer Energien engagieren.

Die Gesellschafter sind bei großen strategischen Entscheidungen beteiligt und entscheiden nach Mehrheitsverhältnissen. Knapp 75 Prozent (73,9 Prozent) der Anteile am Windpark Global Tech I befinden sich im Besitz von drei regionalen Energieversorgern. Die weiteren Anteile von über einem Viertel (26,1 Prozent) verteilen sich auf sieben weitere Anteilseigner.

Die Stadtwerke München (SWM) sind das kommunale Versorgungs- und Dienstleistungsunternehmen der Landeshauptstadt München. Sie zählen mit über eine Million Kunden zu den größten Energie- und Infrastrukturunternehmen Deutschlands.

Die SWM setzen die Energiewende ganzheitlich um. Im Rahmen ihrer Ausbauoffensive Erneuerbare Energien forcieren sie die erneuerbare Energienutzung im Strom- wie auch im Wärmebereich. Ihr Ziel ist es bis 2025 so viel Ökostrom zu erzeugen, wie ganz München verbraucht. München wäre damit weltweit die erste Millionenstadt, die dieses Ziel erreicht.

Die ENTEGA zählt zu den größten Regionalversorgern Deutschlands. Das Unternehmen ist einer der größten Anbieter von Ökostrom in Deutschland. ENTEGA verkauft nicht nur Ökostrom, sondern investiert auch in den Ausbau der erneuerbaren Energien. Dabei verfolgt das Unternehmen das Ziel, den Bedarf seiner Ökostromprivatkunden in Höhe von einer Milliarde Kilowattstunden mit Strom abzudecken, den das Unternehmen in Anlagen erzeugt. Entega verfolgt eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie, für die sie 2013 mit dem renommierten Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet wurde.

Die Axpo International S.A. gehört zur Axpo Holding AG mit den vier Tochtergesellschaften Axpo Power AG, Axpo Trading AG, Central-schweizerische Kraftwerke AG (CKW) und Avectris AG.

Die Axpo ist ein Schweizer Energieunternehmen mit lokaler Verankerung und europäischer Präsenz. Sie ist zu 100 Prozent im Eigentum der Nordostschweizer Kantone. Axpo ist von der Produktion bis zur Verteilung und zum Vertrieb von Strom sowie im internationalen Energie-handel tätig. Zudem bietet sie innovative Energiedienstleistungen für Kunden in Europa an.

Volle Kraft voraus

Im Jahr 2005 begann die Planung, und im Jahr 2010 die Errichtung des Windparks, der im September 2015 in Betrieb ging – einige Meilensteine.

Die Offshore-Umspannstation ist die Schnittstelle zum Übertragungsnetz

Die Umspannstation ist das Herzstück des Windparks und befindet sich in seinem Zentrum. Der umweltfreundliche Strom der 80 Windkraftanlagen, die in ringförmigen Kabelnetzen geschaltet sind, fließt dort zusammen, wird transformiert und anschließend an das Netz des Übertragungsnetzbetreibers TenneT weitergeleitet. Aufgrund der großen Entfernung zum Logistikstandort in Emden dient das Umspannwerk auch als logistischer Stützpunkt.

Leistungsfähige Kraftwerke auf hoher See - die Windenergieanlagen M5000

Bei Global Tech I kommen daher 80 Windenergieanlagen des Typs Adwen AD 5-116 (vormals: AREVA Wind M5000) zum Einsatz. Sie wurden speziell für Offshore-Windprojekte entwickelt und haben extrem lange Wartungsintervalle. Bei einer Wassertiefe von 40 Metern erreichen die Anlagen ohne Rotor eine Gesamthöhe von etwa 132 Metern ab dem Meeresboden. Die Rotornabe befindet sich 92 Meter über dem Meeresspiegel. Der Rotor mit seinen drei Blättern hat einen Durchmesser von 116 Metern und bestreicht eine Fläche so groß wie anderthalb Fußballfelder. Die Spitzen der Rotorblätter erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 320 Kilometern pro Stunde.

Parkinterne Verkabelung -
80 Kleinkraftwerke gebündelt

Jede einzelne der 80 Windenergieanlagen ist ein eigenes kleines Kraftwerk. Der umweltfreundliche Strom, der dort gewonnen wird, fließt beim Umspannwerk zusammen. Dafür sind die Windkraftanlagen untereinander vernetzt und mit der Umspannstation über 33 Kilovolt Kabel verbunden. Der Strom der Turbinen wird auf der Plattform auf eine 155 Kilovolt Übertragungsspannung transformiert, um weiter transportiert zu werden.
Scroll to Top